Startseite | Aktuelles | Organisatorisches | Pädagogisches | Eltern | Kinder | Personal | Träger | Kontakt
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Kindergarten

Wie so ein Tag bei uns aussehen kann, das erzählt Ihnen im Folgenden ein Kindergartenkind aus erster Hand.

Hallo, ich bin Lena und ich erzähle euch, wie mein Tag im Kindergarten aussieht.

Mein Tag beginnt schon um 7.00 Uhr. Manchmal sperre ich sogar mit Carmen den Kindergarten auf.
Mein Papa verabschiedet sich von mir. Ich winke ihm zur Sicherheit nochmals aus der Küche zum Abschied.

In der Gruppe wartet jetzt schon Carmen auf mich- und die Rita kommt auch gleich. Manchmal frühstücke ich erst mal, manchmal lasse ich mir ein Buch vorlesen. Nach und nach kommen „Zwoggäla“ und Kindergartenkinder dazu. Manchmal fällt den Kindern der Abschied von der Mama schwer, doch die Carmen nimmt sie auf den Arm und tröstet sie.

Gegen 8.00 Uhr gehen wir in unsere Gruppe. Jetzt kommen alle meine Freundinnen und Freunde und ich spiele am Bauplatz, bei den Duplosteinen oder ziehe mich ganz aus der Gruppe ins Nebenzimmer zurück. Dort ist nämlich unsere Familienecke. Am Maltisch schnipsle und male ich auch gerne, und oft verschenke ich meine Bilder dann. Bis 9.00 Uhr sollten alle Kinder da sein, die verschiedenen Spielecken füllen sich. Heute malen wir, glaube ich, mit Wasserfarben. Die Farben werden schon hergeräumt und das Papier liegt auch schon bereit. Ich freu’ mich drauf und bin schon ganz gespannt, was wir  malen.
Ich geh’ schon mal zum Tisch, an dem das Malen stattfinden soll, damit ich bei den Ersten mit dabei sein kann. Ahh, das Geheimnis ist gelüftet. Wir malen Erdbeeren. Warum ? In unserem Garten wachsen und reifen sie gerade und sie schmecken sooo lecker. Leider werden sie soooo langsam rot, und sooo viele Kinder lieben Erdbeeren. Aber na ja, jetzt geht’s ran an den Pinsel. Ich finde, mir ist meine Erdbeere toll gelungen.

Nebenan am Esstisch ist  eine Menge los. Ich habe auch nochmal Hunger und setze mich dazu.
Wenn ich mit Freundinnen dort sitze, teilen wir miteinander. An manchen Tagen bereiten wir auch ein gemeinsames Frühstück zu. Das macht mir Spaß. Da heißt es erst einmal Obst und Gemüse schnippeln, Brote streichen ... und wir helfen mit.

Manchmal teilen uns die Rita und die Doris in Kleingruppen auf, dann gehen wir turnen, lauschen einer Bilderbuchgeschichte, spielen....

Gegen 11.00 Uhr ist der letzte Aufruf zum Frühstücken. Danach ist große Aufräumzeit. Aufräumen mag ich nicht so gerne, aber es muss wohl sein. Früher beginnen wir nämlich nicht mit unserem Stuhlkreis. Wenn alle dann soweit sind, überlegen wir erst mal, welcher Tag heute ist, welches Wetter wir haben und welche Kinder fehlen. Heute sind alle da. Wenn Kinder fehlen kommen wir meistens sehr schnell darauf. Ach ja, habe ich ganz vergessen: Wir dürfen die Kinder auch noch zählen. Bei uns sind meistens ein paar mehr Jungs als Mädchen da, dann sagen sie immer sie hätten gewonnen. Anschließend sprechen wir miteinander im Kreis, jeder kann was erzählen, Doris erzählt noch etwas Besonderes oder wir spielen noch ein Stuhlkreisspiel. Charlotte mag besonders gern Dornröschen. Immer wenn sie aussuchen darf, spielen wir es dann.

Meist gehen wir danach in den Garten. In der Garderobe ist erst mal ganz schön viel los, bis alle ihre Schuhe und Jacken angezogen haben. Die Großen helfen zum Glück öfter mal den Kleineren.

Alle sind fertig. Juhu, jetzt geht’s los. Wir stürmen hinaus zur Schaukel, zum Sandkasten und zur Rutsche. Wir toben viel herum und es macht mir großen Spaß. Wenn die Kirchturmglocken läuten, heißt es kurz darauf auch für uns schon wieder aufräumen und manche Kinder rufen „Mittagsgruppe“. Ein paar Kinder werden zwischen 12.15 Uhr und 12.30 Uhr abgeholt. Wir anderen ziehen uns aus, waschen uns die Hände und setzen uns zum Mittagessen. Oh, hab ich jetzt Kohldampf. Mal schauen, was es heute gibt. Psst, ich höre schon den Essenswagen herrollen. Manuela teilt heute aus. Nach einem kurzen Gebet fangen wir gemeinsam an. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch sehe ich schon die Bananen liegen. Oh, lecker für mich.

Jetzt bin ich ziemlich müde. Mit ein paar Kindern gehe ich schlafen. Rita erzählt uns eine Geschichte, doch das Ende bekomme ich schon nicht mehr mit. Die anderen Kinder bleiben in der Gruppe und spielen.

Am Nachmittag gibt’s an manchen Tagen für die Größeren gruppenübergreifende Angebote. Ich hab’, nachdem ich ausgeschlafen habe, Zeit zum Spielen. Bei schönem Wetter sind wir ganz viel draußen. Oh, ich freu mich schon auf den Sommer, wenn wir wieder planschen und matschen. Nacheinander werden die Kinder abgeholt. Für mich endet der Tag heute um 16.30 Uhr. Manche Kinder sind bis 17.00 Uhr da.

Schön war’s. Ich freue mich auf morgen."

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.Ok, verstanden.