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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

auf dieser Seite stellt sich die Pfarrer- Rössert- Kindertagesstätte vor, und gibt Auskunft darüber, wie Kinder in dieser Einrichtung betreut und gefördert werden. Wir reflektieren unsere bisherige Praxis, unsere Sicht der Kinder, unsere Ideale und unsere Ziele und unsere Arbeitsweise.

Als Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde in Hallstadt möchte ich einige Worte über die Motivation der Pfarrei, sich als Träger in diesem Bereich zu engagierten, dazu beitragen.

Mir fallen dazu zuerst die Erzählungen der Evangelien ein, in denen Kinder vorkommen. Mehrfach hat Jesus Kinder in die Mitte gestellt. Einmal stritten seine Jünger darüber, wer von ihnen der Größte sei, und dann lesen wir: Er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:

Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Mk 9,36)

Ein anderes Mal heißt es:

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.

Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.(Mk 10,13-16)

Kinder stehen hier in der Mitte, nicht die Bedürfnisse von Erwachsenen. Es geht um sie selbst. Sie sollen angenommen sein, ohne jede Vorbedingung oder Hintergedanken. Es ist erstaunlich wie engagiert Jesus für sie Partei ergreift, gegen die Gepflogenheiten seiner Zeit und einer wenig kinderfreundlichen Erwachsenenwelt. Ob jemand Gott und den Nächsten liebt zeigt sich konkret an seinem Umgang mit Kindern.

So sieht unsere Gemeinde den Kindergarten in erster Linie als soziale Aufgabe, als Dienst an allen Kindern ohne jeden Unterschied. Sie will ihnen und ihren Familien helfen, dass ihr Leben gelingt.

„Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes! Hindert sie nicht zu mir zu kommen“ Auch dieses Wort Jesu motiviert uns für den Kindergarten. Wir wollen die Kindern an unserem Glauben teilhaben lassen. Wir sind überzeugt, dass das Vertrauen in Gott und die Nächstenliebe, wie Jesus sie uns vorgelebt hat, ihnen Sinn und Orientierung für ihr Leben geben können und dabei die Toleranz und Wertschätzung gegenüber anderen Religionen einschließt.

Für alle Familien, die es wünschen, bietet der Kindergarten darüber hinaus die Chance, Kontakt zum Gemeindeleben zu pflegen oder neu zu knüpfen.

Ich danke Ihnen für Interesse an unserem Kindergarten, das Sie durch das Lesen dieser Konzeption bekunden und freue mich gegebenenfalls über eine gute Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder.

Mit freundlichem Gruß

Christoph Uttenreuther, Pfarrer